I  Das Neurophone   I


“Die meisten Menschen leben [...] in einem äußerst eingeschränkten Umkreis ihre Potentials. Sie machen nur von einem kleinen Teil ihres möglichen Bewusstseins und der Ressourcen ihrer Seele Gebrauch, so wie ein Mann, der sich angewöhnt hat, anstelle des ganzen Körpers nur den kleinen Finger zu bewegen.” - William James


  Patrick Flanagan entwickelte den Prototyp des Neurophone mit 14 Jahren als wissenschaftliches Projekt im Rahmen eines Wettbewerbs verschiedener Schulen. Seither hat er das Neurophone immer wieder weiterentwickelt und verbessert. Die Technologie des Flanagan Neurophone ist so revolutionär, dass dem jungen Patrick Flanagan jahrelang das Patent dafür nicht erteilt wurde, mit der Begründung, ‚etwas Ähnliches sei noch nie erfunden worden und könne nicht funktionieren’.
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   Auch der amerikanische Geheimdienst interessierte sich für das Neurophone-Patent. Patrick Flanagan sagt, die Geschichte des Neurophone läse sich wie ein James-Bond-Roman. Tatsächlich erklärte die National Security Agency sechs Monate, nachdem Patrick Flanagan den Patentantrag eingereicht hatte, den Antrag für streng geheim. Unter anderem wurde das Neurophone in diesem Antrag als ‚elektronische Telepathiemaschine’ beschrieben. Mit der Begründung, seine Erfindung müsse im Interesse der nationalen Sicherheit unterdrückt, wurde ihm untersagt, an seiner eigenen Erfindung weiter zu arbeiten oder anderen Menschen davon zu erzählen. Bei Zuwiderhandlung wurde ihm eine Anklage wegen Landesverrats oder die Erschießung durch ein Exekutionskommando angedroht.

   Patrick Flanagan benötigte vier Jahre und drei Anwaltskanzleien, um die Freigabe seiner Erfindung zu erwirken. Schließlich gelang es ihm auch, das erste Patent für sein Neurophone zu erhalten. Zum ersten Mal in der Geschichte des amerikanischen Patentamts wurde ein bereits abgelehntes Patent nachträglich doch noch erteilt.

   Erst mehr als 40 Jahre nach der Entwicklung des ersten Neurophone konnte Martin Lenhardt 1991 an der Universität von Virginia nachweisen, dass Menschen in der Lage sind, über die Haut weitergeleitete Ultraschallklänge über das Sacculus wahrzunehmen. Das Sacculus ist eine erbsengroße Drüse im Innenohr, die für unseren Gleichgewichtssinn zuständig ist. Erstaunlicherweise ähnelt das Sacculus sehr stark den Ultraschallorganen von Walen und Delphinen. Patrick Flanagan geht davon aus, dass Menschen aufgrund dieser anatomischen Ähnlichkeit in der Lage sein müssten, auch ohne Geräte mit Walen und Delphinen zu kommunizieren.

   Das Neurophone war tatsächlich Grundlage eines Forschungsprojekts zur Mensch-Delphin-Kommunikation. Dr. Dwight Wayne Batteau erkannte die Möglichkeiten des Geräts, das Patrick Flanagan entwickelt hatte. Dr. Batteau, der als Forscher an der Tufts University bei Boston lehrte, lud den gerade 21 jährigen Patrick Flanagan ein, sich an seinem Projekt zur Mensch-Delphin-Kommunikation zu beteiligen. Später bot er Patrick Flanagan eine Beteiligung an seiner Firma an, die das Forschungsprojekt durchführte, sowie eine Position als Vizepräsident der Forschungsabteilung. Leider starb Dr. Batteau kurz darauf unter etwas dubiosen, bis heute nicht geklärten Umständen – er ertrank bei Schwimmen in flachem Wasser. Daraufhin löste die US Navy, die das Forschungsprojekt finanziert hatte, die Verträge. Die Ergebnisse des Mensch-Delphin-Kommunikations-Projekts wurden auch als ‚streng geheim’ klassifiziert und unter Verschluss gestellt.

   Die Kommunikation mit den Delphinen war bei Beendigung des Projekts so weit gediehen, dass man ein gemeinsames Vokabular von mehr alsNeurophone DSP 30 Begriffen mit den Delphinen erarbeitet hatte. Die Neurophonetechnologie hatte die Entwicklung eines Kommunikators ermöglicht, der menschliche Sprache in Delphinpfiffe umwandelte und umgekehrt.
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   Das erste Neurophone baute Patrick Flanagan aus Haushaltsgegenständen wie Putzschwämmchen aus Metall und Butterbrottüten aus Plastik zusammen. Er hatte ein Buch des Science-Fiction-Autors Gernsback gelesen, in dem dieser eine – fiktive - elektronische Telepathiemaschine beschreibt. Mittels an den Kopf angeschlossener Elektroden konnten mit dieser Maschine Informationen direkt das Gehirn des Protagonisten übertragen werden.
Auszug aus dem Gernsback-Buch >>>

   Diese Geschichte faszinierte den jungen Flanagan so sehr, dass er in einer Bauzeit von nur 6 Monaten den Prototyp seines Neurophone entwickelte. Jahre später bedankte sich Gernsback in einem Brief an Flanagan dafür, dass dieser seine erfundene Maschine Wirklichkeit hatte werden lassen.

   Nach einem Vortrag des 15jährigen Patrick in Houston setze sich ein Reporter der Lokalzeitung mit ihm in Verbindung und bat ihn, das Neurophone, das unter anderem als 'Hörgerät für Gehörlose' verwendet werden konnte, an einer gehörlos gewordenen Verwandten des Reporters auszuprobieren. Die Enkeltochter des Reporters war nach einer Hirnhautentzündung ertaubt und konnte mit dem Neurophone zum ersten mal wieder hören. Nach diesem erfolgreichen Versuch ging bereits am nächsten Tag die Nachricht über die Möglichkeiten des Neurophone über den Ticker internationaler Nachrichtenbörsen und erregte Einiges an Aufsehen. Unter anderem erschien das Foto des jungen Erfinders landesweit auf den Titelseiten von über 300 Zeitungen. In der Folge brachte das LIFE-Magazin im September 1961 einen längeren Artikel über das 'Neurophone GRSWunderkind' Patrick Flanagan.

   Patrick Flanagan trat auch in der 'Gary Moore'-Talkshow auf und erhielt 1962 von der Academy of Achievement in San Diego die Goldmedaille für die Erfindung des Neurophone. In diesem Jahr erhielt er Tausende von Briefen und Anfragen aus aller Welt. Manche waren nur adressiert an: Pat Flanagan, Erfinder, Texas, USA.
Artikel des LIFE-Magazine >>>

   Das Neurophone überträgt über die Elektroden sanften Ultraschall in Form einer Skalar- bzw. Rechteckwelle. An dieses Grundsignal können Töne - Musik, Sprache, Klänge - angekoppelt werden. Durch die von Patrick Flanagan entwickelte spezielle Codierungstechnik überträgt das Neurophone dann diese Klanginformationen eingebettet in die Ultraschallsignale in unser Gehirn. Während über die Ohren aufgenommene Klänge teilweise ausgefiltert oder blockiert werden, gelangen die mittels des Neurophone übertragenen Klanginformationen ungefiltert direkt ins Gehirn. Das Hörerlebnis unterscheidet sich vom ‘normalen’ Hören; Patrick Flanagan spricht von einem ‘holographischen’ Klangerlebnis.

   Das Neurophone ist auch ein effektives Gerät für Super-Learning. Eine Vergleichsstudie soll bewiesen haben, dass Lernen mit Hilfe des Neurophone bis zu fünfmal effektiver ist als herkömmliche Methoden des beschleunigten Lernens. Es kann aber auch zu Entspannung und Meditation eingesetzt werden.

 Patrick Flanagan arbeitet derzeit an einer weiteren EntwNF1_kleinicklung des Neurophone, die jedoch vermutlich nicht vor Ende 2011 zu erwarten ist. Das einzige derzeit erhältliche Original-Neurophone ist das Neurophone NF1 (siehe Abbildung rechts).

In einem Interview zum Neurophone geht Patrick Flanagan auf die Gründe ein, warum und wie Klänge Zellen beeinflussen - und wie man sie mit positiven Frequenzen vor negativen Schwingungen wie z. B. Elektrosmog schützen kann.
Zum Interview >>>

Weitere Informationen zu Hintergründen des Neurophone, Anwendung und Bestellmöglichkeiten >>>
Interview mit Dr. Patrick Flanagan zum Neurophone (2004) >>>
Interview mit Dr. Patrick Flanagan zum Neurophone (2005) >>>

Texte zum Neurophone:
Dr. Patrick Flanagan: Die Entwicklung des Neurophone >>>
Katrin Klink:
Das eigentliche Wunder ist der Mensch - Patrick Flanagans Neurophone und das menschliche Bewusstsein, Teil 1 >>>
Katrin Klink:
Unsere Verwandten, die Delphine - Patrick Flanagans Neurophone und das menschliche Bewusstsein, Teil 2 >>>
 

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