Glossar  I


Aktiver Wasserstoff I Antioxidans, AntioxidantienATP (Adenosintriphosphat) I BenetzungBiophotonenBuckminster FullerCarrel, Dr. Alexis I ClusterCoanda, Dr. HenriFlanagan MicroclusterFreie RadikaleGeodätische DomeHunzawasserHydridIonenKieselerdeKolloideMagnesiumMicroclusterMitochondrienOberflächenspannungOxidationPauling, Linus Silica bzw. KieselerdeSacculumSomatideSzent-Gyorgyi, Albert   I UltraschallWasserstoffZeta-Potential


Aktiver Wasserstoff unterscheidet sich von gewöhnlichem Wasserstoff durch ein zusätzliches Elektron. Dieses Elektron ist lose an das Wasserstoffmolekül gebunden und reaktionsfreudig. Durch dieses zusätzliche Elektron erhält der aktive Wasserstoff eine negative Ladung und kann leicht mit allen positiv geladenen Molekülen reagieren. Die meisten Freien Radikale sind positiv geladen und benötigen ein (negatives) Elektron, um neutralisiert zu werden. Aktiver Wasserstoff reagiert leicht und schnell, deshalb ist er von Natur aus sehr flüchtig.
Aktiver Wasserstoff ist laut Patrick Flanagan das ‚ultimative Antioxidans’ (s. u.).
Durch unsere Lebensbedingungen wie Umweltverschmutzung, vitaminarme Ernährung, Elektrosmog etc. sind wir ständig Angriffen zahlloser Freier Radikale ausgesetzt. Wir benötigen mehr aktiven Wasserstoff denn je, gleichzeitig führen wir unserem Körper immer weniger davon zu, ein Ungleichgewicht, das schwerwiegende Folgen haben kann.

Seit Kurzem erst ist bekannt, dass Wasserstoff auch der Träger für den Elektronentransport in unserem Körper ist. Dies ist ein wichtiger Faktor für eine effektive Kommunikation der Zellen untereinander. Darüber hinaus ist Wasserstoff ein Mengenbestimmender Faktor bei der ATP-Produktion (s. u.).

Weitere Bezeichnungen für den ‚aktiven Wasserstoff’:
Wasserstoffhydrid, Hydrid-Ion, negativer Wasserstoff, ionisierter Wasserstoff, Wasserstoff-Anion, H minus, negatives Wasserstoff-Ion

Antioxidans, Antioxidantien, auch ‚Radikalenfänger’ genannt, können Freie Radikale neutralisieren, die ständig in unserem Körper produziert werden. Auslöser für Freie Radikale sind z. B. Luftverschmutzung, Stress, Rauchen, Konservierungsstoffe, übermäßige Sonneneinstrahlung, schlechte Ernährung – aber auch beim ganz normalen Zellstoffwechsel entstehen ständig neue Freie Radikale.

Jede einzelne unserer 70 Billionen Körperzellen wird durchschnittlich ca. 10 000 mal pro Tag von Freien Radikalen angegriffen, dabei kann es zu Zellschädigungen und damit Funktionsbeeinträchtigung, Krankheiten und vorzeitiger Alterung kommen. Freie Radikale sind hochreaktive Moleküle, die ein Elektron verloren haben und dieses ersetzen wollen. Sie ‚rauben’ ein Elektron aus dem nächstbesten Molekül, das ihnen in die Quere kommt. Hierbei können diese Moleküle geschädigt werden. Enzyme z. B., die für wichtige Körperfunktionen benötigt werden, können funktionsuntüchtig werden. Auch aus den DNS-Molekülen, die Träger unserer Erbinformationen sind, können Elektronen geraubt werden. Dadurch kann es zu Zellschädigungen und Fehlern bei der Replikation der Zellen kommen.

Man geht mittlerweile davon aus, dass Alterungserscheinungen, aber auch viele degenerative Krankheiten von Freien Radikalen bzw. ihren Zerstörungen in unserem Körper verursacht werden.

Antioxidantien wie Vitamin C sind Elektronenspender, können Freien Radikalen also relativ leicht ein Elektron abgeben und das Freie Radikal neutralisieren, bevor es Schäden verursachen kann. Wenig bekannt ist allerdings, dass die meisten Antioxidantien nach Abgabe ihres Elektrons selbst zu einem, wenn auch etwas weniger aggressiven Freien Radikal werden. Wenn ein Vitamin C-Molekül ein Elektron abgibt, wird es zu einem oxidierten Vitamin C, das sich selbst auf die Suche macht, um das nun fehlende Elektron zu ersetzen. So kommt es bei den meisten Antioxidantien zur so genannten ‚Elektronenkaskade’, einer Kettenreaktion von Elektronenabgabe und –raub, die bis zu mehreren hundert möglicherweise schädlichen Reaktionen zur Folge haben kann. Dabei entstehen bei jeder Reaktion weniger aggressive Freie Radikale. D.h., das oxidierte Vitamin C ist bereits um Einiges weniger schädlich als das Freie Radikal, das es entschärft hat.

Patrick Flanagan entdeckte, dass der negativ geladene Wasserstoff unter den Antioxidantien eine Sonderrolle einnimmt. Das zusätzliche, lose gebundene Elektron des negativ geladenen Wasserstoffs kann leicht abgegeben werden. Übrig bleibt Wasserstoff, der keinen Elektronenmangel hat, d.h. nicht reagieren muss. Die Elektrodenkaskade entsteht nicht, bzw. wird an diesem Punkt beendet. Dazu kommt, dass aktiver Wasserstoff die anderen Antioxidantien ‚recyceln’ kann. Einem oxidierten Vitamin C-Molekül z. B. kann der negativ geladene Wasserstoff sein überschüssiges Elektron abgegeben; damit entsteht wieder ein voll funktionsfähiges Vitamin C-Molekül.

Patrick Flanagans aktiver (negativ geladener) Wasserstoff kann überall im Körper hingelangen, selbst bis in den Zellkern hinein. Bei ausreichender Versorgung mit diesem Wasserstoff kann jedes Freie Radikal schon bei seiner Entstehung sofort neutralisiert werden; Schädigungen können so gar nicht erst entstehen. Patrick Flanagan sagt: „Der eine Faktor, der allen Antioxidantien gemeinsam ist, ist der, dass sie alle Wasserstoffquellen sind. Wasserstoff ist das ultimative Antioxidans.“

ATP (Adenosintriphosphat) ist die ‚Energiewährung’ unseres Körpers. Wir benötigen ständig Energie für zahlreiche Stoffwechselvorgänge, für Zellreparatur und Zellerneuerung etc. Ein nicht unerheblicher Teil der täglich von uns benötigten Energie wird allein für die Aufrechterhaltung unserer Körpertemperatur benötigt. ATP wird in den Mitochondrien (s. u.) hergestellt. Unsere ‚Energiekraftwerke’, die Mitochondrien, produzieren jeden Tag eine unserem Körpergewicht entsprechende Menge an ATP.

Alle Energie, die wir über Nahrung aufnehmen, stammt letztlich von der Sonne. Pflanzen speichern diese Energie im Rahmen der Photosynthese in Form von Glukose. Hierbei bilden die Pflanzen aus Kohlenstoffdioxid, Wasser und Lichtenergie Glukose und Sauerstoff.

Wenn wir pflanzliche Nahrung zu uns nehmen, wird diese in Form von stark glukosehaltigen Kohlehydraten gespeicherte chemische Energie in einer Art umgekehrter Photosynthese wieder freigesetzt. Vereinfacht ausgedrückt, wird die Glukose hierbei wieder zerlegt (in Kohlenstoffdioxid und Wasser, die von den Pflanzen in einem ewigen Kreislauf wieder in Glukose umgewandelt werden können). Die Energie wird in ATP-Molekülen gespeichert und kann bei Bedarf wieder abgegeben werden. ATP wirkt also wie eine körpereigene Batterie, die Energie aufnehmen und abgeben kann. Hierbei ist Wasserstoff ein ebenso wichtiger Faktor wie Sauerstoff.

ATP wird in unserem Körper in der so genannten ‚Atmungskette’ erzeugt. Hierbei werden in den Mitochondrien die ATP-Vorläufer NADH und FADH  oxidiert. Dabei entstehen Wasser und ATP. Die ATP-Vorläufer verhindern, dass direkt aus Wasserstoff und Sauerstoff Wasser gebildet wird. Dieses würde eine sehr heftige Reaktion auslösen, die nicht umsonst ‚Knallgasreaktion’ genannt wird. Um die Reaktion abzumildern, sorgen Enzyme dafür, dass die Energie in unserem Körper in kleinen, kontrollierten Teilschritten freigesetzt wird. Die Aufgabe der Enzyme ist es, die an das NADH gebundenen Elektronen zum Sauerstoff zu transportieren. Die Atmungskette ist im Grunde nichts anderes als eine Elektronentransportkette, bei der Energie über eine Anzahl von Zwischenstufen nach und nach freigesetzt und in energiereichen Verbindungen gespeichert wird.

Bei den Reaktionen wird kein gasförmiger, reiner Wasserstoff verwendet, sondern so genannte ‚Reduktionsäquivalente’, d.h. chemisch gebundener Wasserstoff z. B. in Form von NADH oder FADH. . Um aus einem NAD-Molekül NADH zu bilden, muss reaktionsfähiger, aktiver Wasserstoff vorhanden sein. Diesen Wasserstoff sowie die Elektronen für die Elektronentransportkette liefert Aktives H in riesigen Mengen.

Unsere gesamte Energieversorgung ist davon abhängig, dass unser Körper ausreichend ATP bilden kann. Jeden Tag wird etwa ein halbes Pfund reinen Wasserstoffs für die ATP-Produktion verwendet. Patrick Flanagan sagt: „Die ATP-Produktion ist ein Wasserstoff-Prozess.“ Tests haben gezeigt, dass Patrick Flanagans aktiver Wasserstoff die NADH-Bildung signifikant steigern und damit die ATP-Versorgung nachweislich erhöhen kann.

Benetzung von Nährstoffen ist lebensnotwendig. Nährstoffe, die nicht benetzt sind, passieren den Körper, ohne absorbiert werden zu können, werden also ungenutzt wieder ausgeschieden. Patrick Flanagan beschreibt den Vorgang der Benetzung folgendermdassen: „Wasser benetzt eine Oberfläche durch eine elektrische Ladung, die 'Wasserstoffbrücke' genannt wird. Die Wasserstoffatome der Wasserstoffbrücke sind positiv geladen. Um eine Oberfläche zu benetzen, müssen freie negative elektrische Ladungen auf der Oberfläche sein. Je größer die Anzahl der Ladungen, desto leichter wird die Oberfläche benetzt.“

Es gibt zwei Formen von Nährstoffen: Fettlösliche bzw. lipophile und wasserlösliche bzw. hydrophile Nährstoffe. Wasserlösliche Nährstoffe können in Wasser gelöst werden, das eine niedrigere Oberflächenspannung besitzt als die Nährstoffe (eine nähere Ausführung hierzu ist unter dem Stichwort ‚Oberflächenspannung’ zu finden). Je niedriger die Oberflächenspannung, desto leichter findet die Benetzung statt. Deshalb kann man mit Flanagan Microcluster/ Kristallenergie-Konzentrat eine Benetzung von bis zu 100% der wasserlöslichen Nährstoffe erreichen.

Fettlösliche Nährstoffe besitzen keine Oberflächenladung, deshalb können keine Wasserstoffbrücken gebildet werden. Eine Benetzung findet nicht statt. Die Flanagan Microcluster-Moleküle sind jedoch in der Lage fettlösliche Nährstoffe einzuschließen. Ihre käfigartige Struktur ermöglicht es, die fettlöslichen Nährstoffe in ihrem Inneren einzukapseln. Hierbei entsteht eine winzige Kugel, die an ihrer Innenseite fettlösliche Teilchen gebunden hat; an der Außenseite des Microcluster können nach wie vor Wasserstoffbrücken gebunden werden. Der eingekapselte Nährstoff wird somit wie ein wasserlöslicher Nährstoff behandelt und kann in die Zellen transportiert werden.

Ein wichtiger Faktor beim Nährstofftransport ist auch die Tatsache, dass die Zellmembrane (Zell’wände’) ebenfalls zum größten Teil aus Fetten und Eiweißen bestehen. Auch in der Zellumgebung (extrazelluläres Wasser) und im Inneren der Zelle (intrazelluläres Wasser) muss eine niedrige Oberflächenspannung bzw. hohe Benetzungsrate vorhanden sein, damit die Nährstoffe überhaupt in die Zellen gelangen können.

Biophotonen – siehe Somatide

Buckminster Fuller (1895 – 1983) entwickelte in den 70er Jahren  die so genannten ‚geodätischen Dome’. Er experimentierte mit schnell zu errichtenden und flexiblen organischen Konstruktionen. Fuller stellte die Frage, ob Menschen das Recht hätten, auf den ‚Raumschiff Erde’, wie er unseren Planeten bezeichnete, fest gemauerte Häuser zu bauen und bemühte sich leichte und transportable Behausungen zu entwickeln, die sich organisch in die Natur einfügten. Dazu bediente er sich in der Natur vorhandener Gesetzmäßigkeiten, die sowohl im Mikrokosmos als im Makrokosmos vorkommen.

Ähnliche Bauprinzipen wie bei den geodätischen Domen liegen Bienenwaben, den Facettenaugen der Insekten, jeder Ananas und vielen Viren zugrunde. Viren sind, wenn man einmal von ihren Auswirkungen auf unsere Gesundheit absieht, kleine Wunderwerke der Natur. Ein Grund, warum sie so hartnäckig und kaum zu bekämpfen sind, liegt in ihrer widerstandsfähigen Außenhülle, der ähnliche Bauprinzipien wie bei Buckminster Fuller zugrunde liegen (bzw. umgekehrt). Mehr zu den von Buckminster Fuller entwickelten Bauprinzipien weiter unten unter ‚geodätische Dome’.

Carrel, Dr. Alexis (1873 – 1944) erhielt 1912 den Nobelpreis in Medizin für seine Entdeckung, wie man Zellen außerhalb eines lebenden Körpers in einer Nährflüssigkeit am Leben erhalten kann.

Dr. Carrell gelang es, Zellen eines Hühnerherzens 34 Jahre lang in einer Nährflüssigkeit am Leben zu erhalten. Dabei stellte er fest, dass die Lebensdauer einer Zelle nahezu unbegrenzt ist, wenn man sie in einer Nährflüssigkeit aufbewahrt, die die Zelle ausreichend mit Nährstoffen versorgt und gleichzeitig dafür gesorgt wird, dass die (beim normalen Zellstoffwechsel entstehenden) Giftstoffe entfernt werden.

Dr. Carrells Arbeiten legten die Grundlage für die heutige Transplantationsmedizin, aber auch für das Klonen von Lebewesen.

Cluster heißt wörtlich übersetzt ‘Anhäufung’ oder ‘Gruppe’. Gewöhnliches Wasser liegt im Gegensatz zu lebendigem Wasser wie Gewebswasser nicht in kristalliner Struktur vor, sondern besteht aus vielen Wasserclustern, d.h. größeren Ansammlungen von Wassermolekülen. Diese Cluster sind schwerfällig, und nur die außen liegenden Moleküle sind in der Lage, mit ihrer Umgebung zu reagieren.

Patrick Flanagans Microcluster sind Cluster im Nanoformat. Dank der hohen Oberflächenenergie (siehe ‚Microcluster’ und ‚Zeta-Potential’) der Microcluster sind diese Moleküle hochenergetisch - d.h. sehr reaktionsfreudig.

Gibt man sie (in Form von Kristallenergie-Konzentrat) in gewöhnliches Wasser, gruppieren sie wie kleine Magneten Wassermoleküle um sich herum, die großen und schwerfälligen Wassercluster werden hierbei aufgelöst. Das senkt die Oberflächenspannung, das Wasser wird neu informiert und energetisiert. Aus großen Wasserclustern werden kleine und energiereiche Flüssigkristalle, das Wasser wird wieder ‚lebendig’.

Coanda, Dr. Henri (1886 – 1972) wurde in Bukarest geboren. Er studierte in Berlin an der Technischen Hochschule in Charlottenburg, an der wissenschaftlichen Universität in Liège und machte seinen Abschluss schließlich 1909 – mit 23 Jahren – in Paris an der Hochschule für Aeronautik.

Dr. Coanda machte über 500 Erfindungen, z. B. entwickelte er die erste Kunstschneemaschine der Welt. Er entdeckte u. a. den nach ihm benannten ‚Coanda-Effekt’, der ihm bereits im Alter von 24 Jahren den Ruf als ‚Vater der Flüssigkeitsdynamik’ einbrachte. Er  entwickelte einen Doppeldecker mit Düsenantrieb, nur sieben Jahren nach den ersten Flügen der amerikanischen Erfinder Orville und Wilbur Wright. Bei einem Testflug entdeckte Coanda, dass Luft die Tendenz hat an einer Oberfläche zu haften und beim Vorbeiströmen deren Krümmung zu folgen. Coanda folgerte daraus, dass die Luft an der Oberseite einer Tragfläche nach unten gesogen wird. Als Gegenkraft dazu entsteht über dem Flügel ein Unterdruck, was in direktem Zusammenhang mit dem Auftrieb eines Flugzeugs steht. Coandas Entdeckung und seine anschließenden Forschungen legten die Grundlage für modernste Düsenantriebe wie z. B. beim Space Shuttle.

Jenseits seiner Arbeit in der Luftfahrttechnik verbrachte Henri Coanda 60 Jahre seines Lebens auf der Suche nach dem ‚Quell der Jugend’. Hierzu bereiste er die ganze Welt und entdeckte fünf Gegenden (Vilcabamba in Südamerika, jeweils einen Ort in Peru, in Georgien und der Mongolei sowie, am bekanntesten, das Hunzatal im Norden Pakistans), in denen die Menschen tatsächlich erheblich älter wurden und bei besserer Gesundheit waren als anderswo. Da sowohl die Ernährungs- als auch die Lebensumstände jeweils unterschiedlich waren, ging Coanda davon aus, dass der ‚Jungbrunnen’ in der einzigen Gemeinsamkeit liegen müsste, die er entdecken konnte: In allen Orten tranken die Menschen Gletscherwasser, das besondere Eigenschaften aufwies.

Auf der Suche nach den Ursachen dafür erforschte Dr. Coanda jahrelang die Wasserqualität vieler Orte. Er entwickelte eine Formel, mit deren Hilfe er die durchschnittliche Lebenserwartung der Menschen in einzelnen Orten nur anhand der dortigen Wasserqualität vorhersagen konnte. Die brachte ihn endgültig zu der Überzeugung, dass Wasser der Faktor ist, der über unsere Gesundheit und Langlebigkeit entscheidet; er hatte den ‚Jungbrunnen’ entdeckt. Je höher die Wasserqualität, desto höher die Lebenserwartung und Gesundheit der Menschen. Coanda sagte „Du bist, was Du trinkst“.

Als Coanda 80 Jahre alt war, übergab er seine gesamten Forschungsunterlagen an Patrick Flanagan. Er hatte verschiedene Anomalitäten im Hunzawasser feststellen können, aber nicht deren Ursache. Seine gesammelten Forschungsergebnisse gab er an den 17jährigen Patrick  weiter, verbunden mit dem Vermächtnis, das Geheimnis des Hunzawassers zu lüften und eine Nachahmung des Hunzawassers im Labor zu schaffen, um dieses Wasser möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen. Er sagte zu Patrick: "Entdecke das Geheimnis des Hunza-ähnlichen  Wassers und Du kannst Leben unbegrenzt verlängern.“

Flanagan Microcluster sind der (eingetragene Marken-) Name des Moleküls, das Patrick Flanagan nach langjährigen Forschungen erzeugen konnte, um die Eigenschaften des Hunzawassers zu duplizieren. Er hatte festgestellt, dass dieses Wasser zwei Besonderheiten aufweist: Es enthält winzige Mineralteilchen, Kolloide (s. u.), die dem Wasser eine besondere Struktur verleihen und negativ geladenen, ‚aktiven’ Wasserstoff. In einem 33 Stufen umfassenden Prozess entwickelte Patrick Flanagan in seinem Labor die Flanagan-Microcluster aus Kieselerde (s. u.), die in Wasser gegeben die Eigenschaften des Hunzawassers duplizieren konnten.

Dr. Bruce Marlow, Professor für Kolloid-Chemie an der Universität von Massachusetts (Amherst), untersuchte die Flanagan Microcluster und sagte: "Die Kieselerde-Teilchen im kolloidalen Flanagan Microcluster-Mineralkonzentrat sind einzigartig und weisen Eigenschaften auf, die sich deutlich von den Eigenschaften anderer Kieselerde-Oberflächen unterscheiden."

Die Flanagan Microcluster sind die bislang kleinsten bekannten Moleküle. Sie haben einen Durchmesser von ca. 20 Atomen; Flanagan Microcluster sind 2000 Mal kleiner als ein rotes Blutkörperchen und 20 000 Mal kleiner als eine Gewebszelle. Trotz ihrer winzigen Abmessungen haben sie eine sehr große Oberfläche, weswegen sie leicht Bindungen eingehen können. Sie ziehen wie kleine Magnete Wassermoleküle an und gruppieren diese in symmetrischen Strukturen um sich herum an. Auf diese Weise bilden sich Flüssigkristalle, das Wasser wird energetisiert und negative Informationen gelöscht. Es entsteht lebendiges Wasser, das unserem körpereigenen Gewebswasser sehr ähnlich ist. Je höher der Kristallisationsgrad einer Flüssigkeit, desto energiereicher, reaktionsfreudiger und ‚lebendiger’ ist diese.

Jeweils vier tetraedrisch angeordnete Kieselerdemoleküle bilden die Grundlage der Flanagan Microcluster. Sie bilden eine Art Käfig oder hohle Kugel, in deren Inneren die Microcluster fettlösliche Stoffe einschließen können, während ihre Außenseite wasserlösliche Nährstoffe anziehen kann. Die Flanagan Microcluster können deshalb sehr leicht sowohl wasser- als auch fettlösliche Stoffe an sich binden, d.h. sie erhöhen den Transport von Nährstoffen und den Abtransport von Giftstoffen enorm. Patrick Flanagan spricht von einer Absorptionsrate von ca. 100%. Üblicherweise werden nur ca. ein Drittel aller Nährstoffe aufgenommen, der Rest wird vom Körper ausgeschieden, ohne genutzt werden zu können.

Flanagan Microcluster sind die Grundlage des ‚Kristallenergie-Konzentrats’ (s. u.), einer Flüssigkeit, die gewöhnliches Wasser in lebendiges Wasser verwandeln kann, das dem Hunzawasser (s u.) sehr ähnlich ist. In einem weiteren Schritt der Duplizierung des Hunzawassers verwendete Patrick Flanagan die Microcluster als Trägermaterial für aktiven Wasserstoff (s. o.) und schuf mit ‚Aktivem H’ ein Produkt, das zusammen mit dem Kristallenergie-Konzentrat dank seines extrem hohen Wasserstoffgehalts noch über die Wirkung des Hunzawassers hinausgeht.

Die im pulverförmigen Aktiven H enthaltenen Microcluster-Moleküle sind jedoch größer als die in flüssiger Form in Kristallenergie-Konzentrat vorhandenen Microcluster und erfüllen eine andere Aufgabe. Obwohl beide Produkte auf den Microcluster basieren, ersetzt keines das jeweils andere.

Die Forschungen Patrick Flanagans zur Duplizierung des Hunzawassers mittels der Microclustertechnologie liegen dem Nobelpreiskomitee vor. Curl, Kroto und Smalley, einem amerikanischen Forscherteam, gelang es 1985 - ca. zwei Jahre nach der Entwicklung der Flanagan Microcluster – so genannte 'Buckminster Fullerene' oder Buckyballs’ (s. u.) genannte Moleküle herzustellen. Fullerene sind aus Kohlenstoffatomen aufgebaut, die sich zu symmetrischen Molekülen anordnen, ähnlich den Flanagan Microcluster, aber auf Kohlenstoff- statt auf Siliziumbasis. Curl, Kroto und Smalley erhielten 1996 für die Fullerene den Nobelpreis.

Freie Radikale sind hochreaktive Moleküle, die ein Elektron verloren haben und sich auf die Suche nach einem Ersatz begeben. Sie rauben dieses Elektron aus dem nächstbesten Molekül, dem sie begegnen. Hierbei gehen sie äußerst aggressiv vor und richten teilweise erheblichen Schaden an. Mehr hierzu und zu der Möglichkeit, Freie Radikale zu neutralisieren weiter oben unter ‚Antioxidantien’.

Geodätische Dome von Buckminster Fuller (s. o.) sind wie ein Fußball aus Sechs- und Fünfecken zusammengesetzt. Diese Form ist optimal, was Volumen, Gewicht, Materialaufwand und Nutzfläche angeht. Der berühmteste geodätische Dom von Buckminster Fuller war die bekannte Glaskuppel auf der Weltausstellung von 1967 in Montreal. Traditionell werden für die Weltausstellungen (heute: Expo) immer Gebäude errichtet, die völlig neue architektonische Wege gehen – berühmte Beispiele sind der Eiffelturm in Paris oder das Atomium in Brüssel. Buckminster Fuller griff auf Bauprinzipien der Natur zurück und verband so den Menschen mit Mikrokosmos und Makrokosmos. Die Flanagan Microcluster sind sozusagen eine Abbildung dieses Prinzips im (nano-) mikroskopischen Format.

Im Jahr nach der Entwicklung der Flanagan Microcluster (Ende 1983) gelang es einer amerikanischen Forschergruppe, auf Kohlenstoffbasis ein Molekül zu entwickeln, das nach einem ähnlichen Prinzip wie die Microcluster und die geodätischen Dome aufgebaut ist. Zu Ehren Buckminster Fullers wurden diese neu entwickelten Moleküle ‚Buckminster Fullerene’ genannt, abgekürzt: Buckyballs.

Hunzawasser bezeichnet das Gletscherwasser, das von den umgebenden Bergen ins Hunzatal fließt. Die Hunza galten als eines der langlebigsten Völker der Welt, zumindest bis auch hier die ‚Zivilisation’ in Form eines Highways und modernen Nahrungsmitteln mit Konservierungsstoffen Einzug gehalten hat. Dr. Henri Coanda (s. o.) hatte festgestellt, dass das Hunzawasser besondere Eigenschaften aufweist, die er für die außergewöhnliche Langlebigkeit der Hunza verantwortlich machte; auch die Hunza selbst gehen davon aus, dass sie auf das Gletscherwasser zurückzuführen ist. Dr. Coanda hatte auf der Suche nach dem ‚Quell der Jugend’ über 60 Jahre lang das Geheimnis des Hunzawassers erforscht. Fast achtzigjährig übergab er seine Forschungsunterlagen dem damals 18jährigen Patrick Flanagan. Diesem gelang nach weiteren 20 Jahren Forschung mit der Entwicklung der Flanagan Microcluster (s. o.) die Duplizierung des Hunzawassers. Damit hat sich der Wunsch Dr. Coandas erfüllt, allen Menschen ‚Hunzawasser’ zugänglich zu machen.

Hydrid wird Wasserstoff mit einem zusätzlichen Elektron genannt, gleichbedeutend mit negativem bzw. negativ geladenem Wasserstoff oder Wasserstoff-Ionen.

Ionen sind Atome oder Atomgruppen, die eine Ladung besitzen. Patrick Flanagan hat die besondere Bedeutung des negativ geladenen Wasserstoff-Ions bzw. Hydrid-Ions erkannt. Gewöhnlicher Wasserstoff besitzt keine Ladung, d. h., er befindet sich in einem neutralen Zustand, hat also weder Elektronenmangel wie ein Freies Radikal (s. o.) noch ein überschüssiges, bindungswilliges Elektron. Negativ geladener Wasserstoff besitzt ein zusätzliches, nur leicht gebundenes Elektron, das reaktionsfreudig ist, also leicht mit anderen Molekülen reagieren kann. Patrick Flanagan bezeichnet diese Form des Wasserstoffs auch als ‚aktiven Wasserstoff’ (s. o.).

Kieselerde siehe Silica

Kolloide sind winzig kleine, hochenergetische Partikel mit einer extrem großen Oberfläche. ‚Kolloid’ ist keine Bezeichnung für bestimmte Arten von Teilchen, sondern eine Bezeichnung für Teilchen von einer bestimmten ‚Größe’:

Die 'Royal Society of Chemistry' definiert ein Kolloid als jeden Materialpartikel, der eine oder mehr Dimensionen im Bereich von 1 - 1000 Nanometern (Milliardstel Meter) aufweist. D. h., dass auch dieses Buch oder jeder beliebige andere Gegenstand als Kolloid bezeichnet werden würde, wenn es weniger als 1000 Nanometer dick, hoch oder breit wäre. Liegen alle drei Dimensionen eines Teilchens im niedrigen kolloidalen Bereich, weist dieses Teilchen Eigenschaften auf, die sich grundlegend von denen größerer Teilchen unterscheiden.

Patrick Flanagan entwickelte mit seinen Flanagan Microcluster (s. o.) Kolloide, die selbst für kolloidale Dimensionen äußerst klein sind. Er bezeichnet sie deshalb auch als ‚Nanokolloide’, d. h., Kolloide im Nanoformat. Er schreibt hierzu: „Wenn alle drei Dimensionen in den niedrigeren kolloidalen Bereich von 1 - 10 Nanometern fallen, verhalten sich Kolloide nicht länger wie gewöhnliche kolloidale Mineralien, sondern sie werden in eine neue Dimension von Energiepotential versetzt, in der diese Nanopartikel sich wie riesige Atome verhalten, die hochenergetische katalytische Kräfte haben. Dieser nanokolloidale Bereich unterscheidet unsere Microcluster Partikel von gewöhnlichen Kolloiden. Bis wir die Microclustertechnologie erschaffen haben, konnte niemand auf der Welt ein so kleines Kolloid herstellen.“

Dank ihrer großen Oberfläche erzeugen die Kolloide eine Art Energiefeld um sich herum – siehe ‚Zeta-Potential’. Dies verleiht dem Kolloid ungewöhnliche Eigenschaften.

Magnesium gehört nach Aussagen Patrick Flanagans neben Wasserstoff zu den Dingen, die uns am Meisten fehlen. Magnesium wird für über 300 verschiedene Enzymreaktionen benötigt; durch ernährungsbedingten Kalziumüberschuss haben jedoch ca. 95% der Bevölkerung einen Magnesiummangel. Magnesium und Kalzium stehen in einer engen Verbindung miteinander. Ist zu wenig Magnesium im Körper vorhanden, wird Kalzium aus den Knochen heraus ins Weichgewebe transportiert und kann dieses verhärten und schließlich zerstören. Patrick Flanagan wies darauf hin, dass die offizielle Empfehlung (2 Teile Kalzium auf ein Teil Magnesium) mehr im Sinne der Milcherzeugnisse produzierenden Industrie als im Sinne unserer Gesundheit sei. Er empfiehlt umgekehrt 1 Teil Kalzium auf 2 Teile Magnesium, insgesamt ca. 2 g Magnesium pro Tag.

Die in den zukünftigen Active-H Kapseln enthaltene Menge Magnesium entspricht nicht dem Tagesbedarf, leistet aber einen Beitrag dazu. Patrick Flanagan bezeichnet die Verbindung von Magnesium und Wasserstoffionen als ‚ultimative Verbindung/ Heirat’. Das Magnesium wird, wie vorher die Kieselerde, als Trägersubstanz für die Wasserstoffionen verwendet. Während die Kieselerde den Wasserstoff sehr schnell freigesetzt hat, gibt das Magnesium den Wasserstoff langsamer ab; die Flüssigkeit, in der die Wasserstoffionen freigesetzt werden, wird mit Wasserstoffionen gesättigt. Beginnt der Wasserstoff sich wieder zu verflüchtigen, kann vom Magnesium neuer Wasserstoff freigesetzt werden. Der Wasserstoffgehalt in unserem Körper bleibt so länger stabil und der aktive Wasserstoff kann vollkommen von den Zellen aufgenommen werden.

Microcluster siehe Flanagan Microcluster

Mitochondrien sind die ‚Energiekraftwerke’ unserer Zellen. In jeder menschlichen Zelle  bis zu 2000 Mitochondrien, die jeden Tag eine unserem Körpergewicht entsprechende Menge ATP (s. o.) produzieren. Mitochondrien sind nicht Teile der menschlichen Zelle, sondern eigenständige Lebewesen, sie enthalten eigene Erbinformationen in Form einer ringförmigen DNS. Wir Menschen sind praktisch ‚Wirte’ für die Mitochondrien, mit denen wir in Symbiose leben. Wir liefern den Mitochondrien Nahrung und eine geschützte Umgebung; sie liefern uns dafür Energie in Form von ATP. Die Umwandlung von ADP (Adenosindiphosphat) in ATP (Adenosintriphosphat) findet in Form einer Wasserstoffprotonenübertragung in den Mitochondrien statt. Deshalb ist Wasserstoff ein mengenbestimmender Faktor der ATP-Produktion.

Oberflächenspannung ist die Ursache, warum Wassertropfen entstehen; sie formt aus Wasser kleine kugelförmige Gebilde. Oberflächenspannung wird in  dyn/ cm gemessen – das ist die Kraft, die benötigt wird, um eine Oberfläche zu durchdringen.

Gewöhnliches Wasser besitzt eine Oberflächenspannung von 73-78 dyn/ cm; Gewebswasser hat eine Oberflächenspannung von 45 dyn/ cm. (Zum Vergleich: Die Oberflächenspannung von Kristallenergiekonzentrat beträgt 28 dyn/ cm).

Trinken wir gewöhnliches Wasser, kann es vom Körper nicht aufgenommen werden, ohne es in Wasser mit niedriger Oberflächenspannung umzuwandeln – ein Prozess, der Energie kostet.  Patrick Flanagan schreibt: „Eine niedrigere Oberflächenspannung ist lebensnotwendig – wir könnten nicht leben, wenn die Oberflächenspannung des Wasser in unseren Körpern zu der von gewöhnlichem Wasser angehoben würde.“

Jeder Nährstoff hat eine spezifische ‚kritische Oberflächenspannung (‚Critical Surface Tension’ bzw. CST). Die Oberflächenspannung des Wassers muss höher sein als die des Nährstoffs, wenn dieser benetzt (s. o.) werden soll. Ohne Benetzung kann der Nährstoff nicht in die Zellen transportiert werden (entsprechend können nicht benetzte Giftstoffe nicht aus den Zellen abtransportiert werden). Benetzung ist also ein wichtiger Faktor für die Gesundheit des gesamten Systems.

Flanagan Microcluster (in Form einiger Tropfen Kristallenergie-Konzentrats) bewirken einen Kristallisierungsprozess in Form von Flüssigkristallen, der die Oberflächenspannung aller Flüssigkeiten verringert, in die sie gegeben werden. Dadurch können Nährstoffe und Giftstoffe leicht benetzt werden (siehe ‚Benetzung’).

Oxidation bezeichnet einen Prozess, der durch reaktive (reaktionsfreudige) Sauerstoffverbindungen ausgelöst wird, die z. B. beim normalen Zellstoffwechsel entstehen. Während dieses Prozesses werden Elektronen abgegeben. Das zurückbleibende Molekül ist dann oxidiert, d.h. es hat einen Elektronenmangel. Da unser Körper ständig Oxidantien produziert, ist ein hoch effizientes Abwehrsystem notwendig, um irreversible Schäden z. B. an Enzymen, Proteinen, aber auch der DNS zu verhindern. Antioxidantien (s. o.) bilden das körpereigene Abwehrsystem gegen Oxidantien bzw. die von ihren durch Oxidation verursachten Schäden. Aktives H hat durch die große Anzahl von verfügbaren Elektronen stark antioxidative Eigenschaften, kann also eine Oxidation ausgleichen

Pauling, Linus (1901 – 1994) ist bislang der einzige Mensch, der zweimal einen ungeteilten Nobelpreis erhalten hat. Außer dem Friedensnobelpreis (1962) erhielt er 1954 den Nobelpreis für Chemie für seine Forschungen über die Molekülstruktur der Proteine. Er lehrte am California Institute of Technology in Pasadena und an der Stanford University. Er gründete 1973 das ‚Linus-Pauling-Institut für Naturwissenschaft und Medizin’ in Palo Alto, Kalifornien. Einer breiten Öffentlichkeit wurde Linus Pauling wegen seiner Theorien über Vitamin C bekannt. Er empfahl sehr hohe Dosierungen und ging davon aus, dass Vitamin C nicht nur gegen Erkältungskrankheiten, sondern auch gegen Krebs vorbeugen könne.

Silica bzw. Kieselerde ist ein Naturprodukt, das aus urzeitlichen Kieselalgenablagerungen (Diatomeen) hergestellt wird. Die winzigen, einzelligen Kieselalgen sind ein Hauptbestandteil des Phytoplanktons, der Nahrungsgrundlage für alle Meeresbewohner. Eine hohe Phytoplanktonkonzentration bringt meist einen großen Fischreichtum mit sich.

Im Tertiär (der Kreidezeit) gab es riesige Vorkommen von Kieselalgen. Ihre Skelette verwandelten sich auf dem Meeresboden in große Vorräte an Diatomeenerde (auch bekannt als Kieselgur bzw. Siliziumdioxid). ‚Terra Silicea’, gereinigte Kieselerde, wird auch als Nahrungsergänzungsmittel verwendet.

Die in den Flanagan Microcluster-Molekülen enthaltene Silica unterscheidet sich aber von herkömmlicher Kieselerde. Diese wird aus den gemahlenen Diatomeenskeletten hergestellt, die aus fast reinem Siliziumdioxid bestehen. Patrick Flanagan schreibt hierzu: „Praktisch alle anderen anorganischen kolloidalen Mineralprodukte sehen unter dem Mikroskop wie zerbrochenes Glas aus. Das bedeutet, dass diese Produkte Zellen leicht mit ihren scharfen Ecken beschädigen können.“

Die Flanagan Microcluster bestehen aus Siliziumdioxid, das mittels eines aufwändigen Verfahrens in winzige, kugelförmige Kolloide (s. o.) ohne scharfe Kanten umgewandelt wird.

Sacculum ist die Bezeichnung für eine kleine Drüse in unserem Innenohr. Das etwa erbsengroße Sacculum ist für unser Gleichgewicht zuständig. Es ist mit einer gelartigen Flüssigkeit gefüllt, in der kleine sandkornähnliche Partikel schwimmen, die unserem Gehirn Rückmeldungen über die Lage und Neigung unseres Kopfes im Verhältnis zur Schwerkraft geben; wir bleiben dadurch im Gleichgewicht.

Unbekannt war, dass das Sacculum als Ultraschall- bzw. zweites Hörorgan genutzt werden kann. Erst 1991 wurde von Wissenschaftlern nachgewiesen, dass über das Sacculum eine Klangübertragung ins Gehirn erfolgen kann. D.h., alle Menschen besitzen die Fähigkeit, über die Haut zu hören, einen ungenutzten ‚siebten Sinn’. Die Klangübertragung des Neurophone nutzt und trainiert diesen ‚zusätzlichen’ Sinn. Durch Umgehung des gewohnten Hörkanals ist es auch schwerhörigen bzw. tauben Menschen möglich, mittels des Neurophone zu hören (abhängig von der Ursache ihrer Erkrankung). Patrick Flanagan schreibt: „Zahlreiche an zentraler Taubheit leidende Menschen, deren Innenohr vollständig chirurgisch entfernt wurde, waren in der Lage, mit dem Neurophone zu hören.“

Somatide - Prof. Antoine Bechamps postulierte bereits im 19. Jahrhundert ein ‘drittes Element’ im Blut neben den roten und weißen Blutkörperchen. Er beschrieb dieses dritte Element als einen pleomorphen Mikroorganismus (d.h. einen Organismus, der im Verlauf seines Lebenszyklus’ verschiedene Formen oder Stadien durchläuft) und nannte es ‘Microzymia’. 1922 entdeckte Professor Alexander Gurwitsch, dass alle lebenden Zellen eine unsichtbare Strahlung produzieren. Da ihm aber geeignete Messgeräte fehlten, geriet seine Theorie der ‚biologischen Kraftfelder’ wieder in Vergessenheit. Dr. Popp griff Gurwitschs Ansatz später wieder auf.

Anfang der 40er Jahre beobachtete Dr. Gaston Naessens ein Phänomen, das er selbst unter den besten Mikroskopen kaum erkennen konnte. Naessens entwickelte daraufhin ein spezielles Mikroskop, mit dem es ihm gelang nachzuweisen, dass neben den roten und weißen Blutkörperchen auch winzigkleine Lichtpunkte vorhanden sind, die um die Blutkörperchen ‘herumtanzen’. Er nannte diese Organismen ‘Somatide’, d.h. ‘kleine Körper’ und glaubte, dass Somatide eine Verdichtung von reiner Lichtenergie sind.

Prof. Fritz-Albert Popp spricht von ‘Biophotonen’. Auch er entdeckte wie Gurwitsch, dass unsere Zellen Licht enthalten und abstrahlen. Diese Lichtenergie wird im Organismus gespeichert und wird unserem Körper z. B. durch lebendige Nahrung (Rohkost) zugeführt. Popp geht davon aus, dass die Biophotonen ein Kommunikationssystem der Zellen sind, die Informationen in einer Geschwindigkeit übertragen können, die durch chemische oder physikalische Prozesse nicht zu erklären sind. Damit wäre die Steuerung wesentlicher Prozesse im menschlichen Organismus von der Anwesenheit von ausreichend Licht (Biophotonen) in unseren Zellen abhängig. Popp bezeichnet Menschen als ‚Lichtsäuger’.

Inzwischen hat sich die Biophotonenforschung, vor allem in Japan und den USA zu einem anerkannten und schnell wachsenden Wissenschaftsgebiet entwickelt.

Szent-Gyorgyi, Albert (1893-1986), gelang es 1928, eine saure Substanz mit starkem Reduktionsvermögen zu isolieren. Erst vier Jahre später erkannten zwei amerikanische Forscher, dass es sich bei dieser Substanz um Vitamin C handelte. Damit war ein Mittel gegen Skorbut gefunden und die Grundlage für die synthetische Herstellung von Vitamin C gelegt worden.

Ende der 70er Jahre erkannte Linus Pauling das Potential von Vitamin C, nämlich in hohen Dosierungen Krankheiten vorbeugen zu können.

Albert Szent-Gyorgyi erhielt den Nobelpreis "für seine Entdeckungen auf dem Gebiet der biologischen Verbrennungsprozesse, besonders in Beziehung auf das Vitamin C und die Katalyse der Fumarsäure".

Szent-Gyorgyi zeigte 1923 in einer Studie, dass alle Organe wie Batterien große Mengen an aktivem Wasserstoff speichern können. Über seine Forschungen stieß Patrick Flanagan auf die Bedeutung des negativ geladenen, aktiven Wasserstoffs.

Ultraschall ist den meisten von uns aus dem medizinischen Bereich bekannt. Hierbei kann der menschliche Körper ‘durchleuchtet’ werden, indem der von unterschiedlichem Körpergewebe verschieden reflektierte Schall ein entsprechendes Bild darstellt. Als Ultraschall wird die Schallfrequenz oberhalb von 20 000 Hz (20 kHz) bezeichnet. Sie ist für Menschen nicht hörbar.
Tiere verwenden Ultraschall (analog zum Neurophone) vor allem zur Informationsübertragung. Am bekanntesten ist der Einsatz von Ultraschall bei Fledermäusen, Delphinen und Walen.

Der Hörbereich der Menschen kann nur Frequenzen bis ca. 20 kHz wahrnehmen. Viele Tiere können aber bis in den Ultraschallbereich herein hören (> 20 kHz). Delphine verwenden z. B. Serien kurzer Klicklaute mit Frequenzen bis zu 130 kHz. Forscher gehen davon aus, dass sich Delphine untereinander mit einer Art Peilstrahl verständigen und damit die Gehirnstruktur ihres Gegenübers wahrnehmen können. Auch einige Delphin-Therapien z. B. mit behinderten Kindern basieren auf der Annahme, dass Delphine mittels Ultraschalls spüren können, was den Kindern fehlt und dass sie ihre Energien entsprechend einsetzen.

Auch der Mensch besitzt mit dem Sacculum (s. o.) ein Ultraschallorgan, eine erstaunliche physiologische Ähnlichkeit zwischen Mensch und Delphin. Das Neurophone benutzt eine Trägerwelle im Ultraschallbereich für die Signalübertragung. Die Signale werden direkt ans Sacculum weitergeleitet und von dort in verschiedene Gehirnbereiche, z. B. auch direkt ins Langzeitgedächtnis.

Wasserstoff liegt normalerweise paarig in Form von H2 vor. In diesem Zustand ist die Ladung des Moleküls neutral, der Wasserstoff befindet sich in einem ausgeglichenen Zustand und ist nicht reaktionsfreudig.

Patrick Flanagans Entdeckung war die Bedeutung einer Sonderform des Wasserstoffs, nämlich des negativ geladenen Wasserstoffs. Dieser liegt nicht paarig vor und sein zusätzliches (negativ geladenes) Elektron macht das Molekül bindungswillig. Das bezeichnet Patrick Flanagan als ‚aktiven Wasserstoff’.

Wasserstoff in Form von aktivem Wasserstoff (H- Ionen) ist in allen lebenden Zellen enthalten (nur Krebszellen enthalten keinen Wasserstoff mehr). Menschen werden mit einem Speicher von negativem Wasserstoff bzw. H- Ionen geboren; dieser erschöpft sich allerdings im Lauf unseres Lebens. Diese Art von aktivem Wasserstoff ist in großen Mengen in frischem Obst und Gemüse enthalten. Sobald wir unsere Nahrung aber über größere Strecken transportieren, lagern, trocknen, kochen oder braten usw. geht der aktive Wasserstoff verloren. Allein durch Berührung mit Metall wie von Messern oder Kochtöpfen verflüchtigt sich der Wasserstoff. Schon ab dem Moment, an dem eine Frucht vom Baum gepflückt wird, beginnt der Wasserstoffgehalt nachzulassen.

Zeta-Potential – Zeta-Potential ist ein Begriff, der in der Kolloid-Chemie gebräuchlich ist. Wenn kleine mineralische oder organische Partikel in einer Flüssigkeit gelöst sind, erhält das Zeta-Potential die Getrenntheit (siehe auch: Dunkelfeldaufnahmen mit Aktivem H) der einzelnen Partikel aufrecht. Diese kleinen Partikel oder Kolloide sind sehr stabile Moleküle und besitzen die Fähigkeit, ihre elektrische Ladung zu bewahren. Diese Ladung erzeugt ein starkes Energiefeld bzw. eine Energiewolke um die Kolloide herum, das Zeta-Potential.

Patrick Flanagan schreibt über die von ihm entwickelten Flanagan Microcluster-Kolloide:
“Wenn die Größe einer Substanz zu dieser Dimension reduziert wird, kreisen die Elektronen über die ganze Oberfläche des Minerals, anstatt auf lokalisierte Gebiete begrenzt zu sein wie Elektronen, die in gewöhnlichen Kolloiden gefunden werden. Diese Elektronenwolken bilden ein Zeta-Potential oder negative elektrische Ladung, die Wassermoleküle anzieht und sie in die Struktur eines Flüssigkristalls organisiert.”

Ein Pionier der Kolloidchemie, Dr. Thomas Riddick, sieht im Zeta-Potential die Ursache, warum die Milliarden von Zellen, die sich durch unseren Körper bewegen, voneinander getrennt bleiben.

Wenn Partikel keine oder wenig elektrische Ladung besitzen, kleben die Teilchen zusammen und bilden Cluster (s. o.). Je kleiner ein Kolloid ist, desto größer und dauerhafter ist seine elektrische Ladung. Flanagan Microcluster sind die kleinsten bekannten Kolloide und besitzen das größte Zeta-Potential. Sie bleiben im Wasser negativ geladen und stoßen sich durch ihre gleiche Ladung gegenseitig ab. Patrick Flanagan schreibt: “Im kolloidalen System ist jegliche Aktivität ein Ergebnis von elektrischer Oberflächenladung.“


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